Vor dem Bureau # 5: mosaik

Vor dem Bureau ist eine kleine Reihe in der wir unsere Vorgeschichte erzählen wollen. Wir berichten über einige unserer Projekte vor Gründung des Kunstkollektivs, unsere Vorgänger und Mitstreiter, und wie wir uns kennengelernt haben… 

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„Beim Lesen kommen die Leut zamm“ – stimmt für das mosaik auf ganz eigene Weise. Die Idee zur Gründung einer Zeitschrift kam ausgerechnet bei einem Lesewettbewerb auf. Ein Dreivierteljahr sollte es dann nur noch dauern, bis Nummer eins („Wir starten nackt“, siehe Bild) erschien.

Wir lesen uns die Münder wund, Vorrunde 1, 2011 im Mark.Freizeit.Kultur – was blieb in Erinnerung? Naja, ehrlich gesagt erinnern wir uns nicht mehr an alles. Aber jenes Gespräch an der Bar haben wir nicht vergessen: Salzburg braucht eine niederschwellige Literaturzeitschrift war der einhellige Tenor. Das Team war mit Sarah Oswald, Josef Kirchner und Alexander Macho schnell umschlossen – das Ziel jedoch noch nicht ganz.

Denn wie sollte denn die Zeitschrift inhaltlich angelegt sein? Wer soll Texte veröffentlichen? Wer soll sie lesen? Soll die Zeitschrift etwas kosten? Wo soll man sie bekommen? Wie soll sie aussehen? Und natürlich: Wie sollen wir das finanzieren?

titelbild_2_webNach einigen Monaten Vorbereitung stimmten die Finanzen und der Name stand. Eine erste Ausschreibung startete. Doch viele Grundsatzentscheidungen, welche Texte wie veröffentlicht werden sollten, wurden erst bei der Arbeit direkt an der Ausgabe gefällt. Gleichzeitig wurde so die Ideologie des mosaik über die ersten Ausgaben hinweg gefestigt.

Als Ende 2012 das Bureau du Grand Mot gegründet wurde, schloss sich das mosaik als Projekt und dauerhafter Kooperationspartner an. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte!

Beitrag: Josef Kirchner, Peter Wetzelsberger

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