Archiv der Kategorie: ALSO – der AnnoLiteraturSonntag

DUM & Radieschen

Sonntag, 22. April 2018, ab 20 Uhr im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132,
1080 Wien. 

„Das ultimative Magazin“ stellt seine 85 Ausgabe unter dem Titel „Nachbar – Hilfe & Klage“ vor. Es lesen: Markus Grundtner, Ursula Kiesling, Martin Peichl, Barbara Rieger uvm.

Und die neue Ausgabe von unserem eigenen „&Radieschen“ ist auch da. Sie läuft unter dem Titel „Jux & Tollerei“ Es lesen unter anderem: Clara Felis, Mika Dorninger und Karin Gayer.

 

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Mieze Medusa & Linda Gabriel | Welten, Orte und das Wir dazwischen

Sonntag, 15. April 2018, ab 20 Uhr im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132,
1080 Wien. 

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Mieze Medusa ist auch privat recht oft im Anno, deshalb ist es eine ganz
besondere Ehre und Freude, wiedermal für eine eigene Lesung zu kommen.
Zu hören gibt es aktuelle Spoken Word Texte, aber auch unveröffentlichte
Lyrik und was sonst so anfällt: Lesebühnentexte, eventuell ein bisschen
was aus dem aktuellen Romanprojekt, brandneue Rap-Lyrics, halt alles,

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Linda Gabriel
ist eine Performerin aus Zimbabwe. Sie engagiert sich für die Sistaz Open Mic Plattform. Sie hat Flow, Herz und Hirn. In Verbindung mit einem Aufenthalt in Berlin kommt sie für zwei Termine nach Österreich, einer davon ist die Lesung im Cafe Anno! Don’t miss it!

Peter.W. | Hanuschplatz

dsc_7436Sonntag, 8. April 2018, ab 20 Uhr im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132,
1080 Wien

Kunst ist eine einzige große Lüge, die wahrer ist als die Wahrheit […] Der Rest ist Wahrscheinlichkeit, welche zumindest die Ehrlichkeit besitzt den Schein im Namen zu tragen. Sonst ist es ja eher umgekehrt, der Name steht im Schein und ist bei Bedarf herzuzeigen. Das dient der Kontrolle! Doch ist diese erst verloren, welchen Zweck hat der Schein dann noch? Ist er uns als besseres Lesezeichen dienlich oder als schlechterer Einkaufszettel?

Das Fragezeichen als Zepter tümpelt der Bär durch die Sümpfe seiner eigenen Gedankenwelt. Und pflückt Blumen. Den fertigen Strauß legt er zum Trocknen in die Sonne – das geile Luder. Ein hohler Baum beherbergt eine ganze Räuberbande, dieweil sich die Rote Armee in eine Horde Schimmelyetis verwandelt. Autobiografisches wird einem hier aber auch geboten. So erfahren wir das der Autor schon einmal Bier mit einer Jazzlegende getrunken hat und er sich bei der Stellung wie ein Möbelstück fühlte. Was seine neue Brille zum Vorschein brachte ist aber auch nicht ohne! Nur eins wird ein ewiges Rätsel bleiben: Was hat das Ganze mit dem Hanuschplatz zu tun?

Peter Wetzelsberger alias Peter.W. wurde am 27. Februar 1983 in der Stadt Salzburg geboren, in der er bis vor Kurzem als freischaffender Künstler tätig war – er ist nicht tot, nur nach Wien gezogen! Er war Teil der Literaturplattform Poetro, Mitbegründer des Kunstkollektivs Bureau du Grand Mot und ist seit einigen Jahren mit der mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur im Bunde. In ihr veröffentlicht er regelmässig die Kolumne Hanuschplatz. Bisher erschienen sind die Bücher Vier Dinge von denen (2004), PerVers (2008), Ungooglebar (2011), warten auf das große wort (2013) und der Comikband Schulterratten (2015).

 

Buchpräsentation Lisa-Viktoria Niederberger | Misteln

Sonntag, 18. März 2018, ab 20 Uhr im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132,
1080 Wien

Seit 2004 findet jeden Sonntag Abend im wiener Café Anno die Reihe „ALSO – der AnnoLiteraturSonntag“ statt. Diesmal stellt Lisa-Viktoria Niederberger ihr Buch „Misteln“ vor, das aktuell in der edition mosaik erschienen ist.

„Dass man dich immer vor den Venusfliegenfallen trifft, sagst du und drückst mir deine kalten Finger unter der Jacke ins Kreuz und ein trockenes Bussi auf die Haare. Dass das was heißt, dass das zu mir passt, dieses schöne Äußere und innen irgendwie gefährlich. Mich stören solche Analogien und das weißt du auch.“

Misteln: Liebessymbol oder halbparasitische Aufsitzerpflanzen? Lisa-Viktoria Niederberger entwirft in ihrem Erzählband ein schonungslos-ungeschöntes Beziehungsbild von Menschen, die offenen Fragen gegenüberstehen und nach Antworten suchen. Ihre Figuren bewegen sich dabei zwischen moralischer Zerrissenheit und impulsivem Handeln. Die Autorin erschafft eine poetische Umgangssprache, in der sich die Österreichischheit manifestiert und thematisiert gleichzeitig unaussprechlich geglaubte Themen mit überraschender Leichtigkeit.

Lisa-Viktoria Niederberger, geboren 1988 in Linz, schreibt bevorzugt Kurzprosa. Dabei orientiert sie sich stets sehr nahe an der österreichischen Umgangssprache, ihre Protagonisten entstammen meist einem eher bodenständigen Milieu, Inspiration dazu holt sie sich aus dem Arbeitsleben, u.a. als Buchhändlerin und Barkeeperin tätig.

2014 konnte sie den Salzburger Schreibwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“ für sich entscheiden. Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften (Bierglaslyrik, mosaik, MFK, Sachen mit Wörtern …) und Anthologien. Zahlreiche Lesungen im gesamten deutschsprachigen Raum, unter anderem, Salzburg, Wien, Berlin, Köln, Hamburg und München. Journalistische Beiträge, u.a. für Apropos, mosaik, Qwant.

Lisa-Viktoria Niederberger hat Kunstgeschichte und Germanistik studiert, lebt und arbeitet als Schriftstellerin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift erostepost in Salzburg.