Archiv der Kategorie: ALSO – der AnnoLiteraturSonntag

Valerie Kattenfeld: The day I stepped out

Am Sonntag, 14. Oktober 2018, ab 20:00 Uhr im Cafe Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Valerie Kattenfeld war vierzehn Monate lang auf Weltreise. Auf dieser Reise hat sie nicht nur fantastische Landschaften gesehen und fremde Kulturen erlebt, sie hat vor allem viel über das Glücklich sein verstanden. Wie man mehr im Moment lebt, mit wenig Besitz auskommt, auf sein Bauchgefühl hört und sein Herz öffnet. Die Reise führt unter anderem in ein Meditation Retreat in Thailand und auf ein Tantra Festival in Indien. Unzensiert und verletzlich erzählt sie von ihren ganz persönlichen Erfahrungen, weil sie damit ein Beispiel sein möchte: für eine Welt, in der die Menschen ehrlicher miteinander sind und sich nicht mehr hinter schönem Schein und Smalltalk verstecken müssen. Dabei wechselt sie zwischen den Sprachen Deutsch und Englisch, zwischen Schreiben und Sprechen. Das, was sie zu sagen hat, ist wichtiger als das wie. She strives to create a different reality, rather than fiction.

Valerie Kattenfeld war zehn Jahre lang im Theatermilieu als Regisseurin und Dramatikerin zu Hause. Sie bekam Stipendien, wurde auf Festivals eingeladen, gewann Preise und so weiter. So unbedingt sie eine erfolgreiche Künstlerin sein wollte, so liebevoll und gelassen hat sie diesen Lebensabschnitt nun hinter sich gelassen. Während es ihr von 2014-2016 bei ihrer Schreibausbildung an der renommierten „uni-T“ vor allem darum ging, mitzuhalten, zu beeindrucken, sich zu vergleichen und als möglichst bemerkenswert, originell, poetisch und intellektuell zu gelten hat sich ihr Fokus heute darauf verlagert, die Geschichten, die das Leben schreibt, straight forward zu erzählen und potentiellen Zuhörer*innen damit möglichst pragmatische, inspirierende und ermutigende Impulse zu liefern. Die nebenbei auch Falter und FM4 Journalistin gründete heuer das social start-up „The Healing Encounter“ und lebt in London. Weltweit hält sie keynote speeches, Workshops und Retreats, die Menschen dazu ermutigen, authentisch zu sein und einander frei von Bewertungsmechnismen zu begegnen.  www.valeriekattenfeld.com

Advertisements

DUM und &Radieschen-Präsentation

Am Sonntag, 30. September 2018, ab 20:00 Uhr im Cafe Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Auch die neue Lesesaison startet wieder mit zwei druckfrischen Ausgaben des DUM und &Radieschen, die von Ausgewählten Autor*innen der Ausgabe im Café Anno mit Texten vorgestellt werden.

Aus DUM 87 (Thema: NACHSCHLAG – Brot & Prügel) lesen:
Hannah Bründl, Daniela Dangl, Martin Peichl und Julian Stockinger

Aus „&Radieschen“ (Thema: Wien & Wein) lesen:
Alexandra Braunecker, Katharina Goetze, Dominik Leitner und Marlene Prinz

Jimmy Brainless: „Was die Schublade zu verbergen wusste“

fcWWtGBY_400x400[1]Am Sonntag, 23. September 2018, ab 20:00 Uhr im Cafe Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Ein Regisseur, der kaum der Babbelphase entflohen schon großes Theater inszeniert. Eine Schauspielerin, die nach erlittener Gasexplosion ihre Rückkehr auf die Bühne feiert. Eine Schöpfungsgeschichte von balinesischen Göttern ins Scheinwerferlicht gerückt und ein Herr in Otavalo, der sich unterbewusst sehr viel mit Haaren beschäftigt. Jimmy Brainless gräbt aus, was ihn die letzten Jahre abseits von Buchprojekten und musikalischen Auftritten zum Kritzeln bewegt hat, bietet den auf Papier gebannten Figuren einen Ausgang vor Publikum an, bevor ihnen in der nimmersatten Schublade der verworfenen Ideen die Luft ausgeht.

Jimmy Brainless versteht sich als Musiker und Geschichtenkritzler. Er war Produzent des Online-Poetry Slams „lautfeuer.“, veröffentlichte 2015 mit seiner Band Gurkenalarm die CD „Schneckenhausaffaire“ und tourte damit in Taiwan. Knapp zwei Jahre darauf folgte die Nachfolger-CD „Himmelbettgeschichten“.  Seit 2016 tritt Jimmy Brainless auch solo mit eigenem Programm auf und schreibt Texte für die Öffentlichkeit. 2017 tourte er mit Romanautor Elias Hirschl in Asien, innerhalb von 14 Tagen spielten sie 11 Auftritte in China, Taiwan und auf den Philippinen und präsentierten dabei ihr gemeinsames musikalisch-literarisches Programm.

Janea Hansen: Darf ich ausreden

JaneaHansen_AnnaKonrath[1]Am Sonntag, 16. September 2018, ab 20:00 Uhr im Cafe Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Die Autorin präsentiert neue, noch nie gelesene Texte, die zum Teil als Poetry Slamtexte entstanden sind, halbgare Ideen, Teile eines aktuell entstehenden Romanmanuskriptes und vor allem Gedanken, die nicht zuende gesprochen wurden, weil am Ende der Diskussionen, die vorausgingen, einfach nur noch die Worte fehlten. Kurz gesagt wird es gehen um: Partys und Feminismus und Einsamkeit und Kinder oder auch keine Kinder ums Scheitern und die anderen um Bier und Angst und Lügen und um Spaghetti an der Wand.

Janea Hansen wurde 1991 im hohen Norden Deutschlands geboren. Das Studium verschlug sie 2011 nach Wien und die Liebe zu dieser Stadt hielt sie bis heute dort. Sie ist Slam Poetin, Autorin, Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin, Moderatorin, Feministin, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen und an Sonntagen, an den sie nicht selbst liest, moderiert sie den AnnoLiteraturSonntag.

*wort.klang präsentiert:* Julia Krammer & Gregor Krammer

Am Sonntag, 9. September 2018, ab 20:00 Uhr im Cafe Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Krammer und Krammer lesen Passagen aus ihren Romanmanuskripten.

/Die verborgene Summe/ (Julia D. Krammer) erzählt die Geschichte eines
jungen Schauspielers, der durch das Mienenfeld der Branche stolpert, um
sich schließlich selbst ins Gesicht zu sehen.

/Das offene Fenster/ (Gregor Krammer) ist die Geschichte eine
Freundschaft an der Schwelle von Kindsein zum Erwachsenwerden.

www.wortklang.at

*Julia D. Krammer*

Die 1985 geborene Wienerin wuchs im Waldviertel auf, ihre Studien (Grafik Design, Rechtswissenschaften, Medical Law) führten sie jedoch wieder zurück in Österreichs Hauptstadt, wo sie seit Jahren lebt und arbeitet. Julia ist Schriftstellerin, Sprecherin und Gründerin der Kunst-/Kulturplattform wort.klang sowie Mitglied des literarischen Kollektivs JungWien14.
Ihre Kurzgeschichten erschienen in Anthologien (Fluchtraum, Edition FZA 2015; Dionysische Nächte, Engelsdorfer Verlag 2017; Nichts.Konsens, edition fabrik.transit 2018), in einem Kunstsammelband, den sie auch selbst illustrierte (Lokalkolorit, 2017) sowie auf der StoryApp des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs (Short List 2017), außerdem verfasste sie das Drehbuch für ein Kindermusical (Premiere: August 2018). 2018 stellt sie ihren ersten Roman fertig.

*Gregor Krammer*

Gregor Krammer wuchs in der Steiermark auf und gewann mit elf Jahren seinen ersten literarischen Wettbewerb. Zahlreiche Werkstätten des Literaturhauses Graz folgten. Er war Zweitplatzierter im steirischen Wettbewerb für Kinder- und Jugendliteratur und wurde bisher in Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. Lichtungen) veröffentlicht.
Gregor betreut Schreibzeiten der Literaturwerkstatt Graz und schreibt derzeit an seinem dritten Roman.

DUM- &radieschen- Präsentation

Sonntag, 24. Juni 2018, ab 20:00 Uhr im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Es ist wieder so weit! Das neue DUM, Ausgabe 86 unter dem Titel „Nachred: Imitsch&Tratsch“ wird mit Texten von Dominik Leitner, Roswitha Perfahl, Christian Schreibmüller und Sonja Tobl vorgestellt.

Und das neue &radieschen stellt mit dem Titel „Glatt und Verkehrt“ die diesjährige Poetry Slam Ausgabe der Zeitschrift vor. An unserem Lesetischchen begrüßen wir unter anderem Theresa Wagner und Markus Köhle.

Katherina Braschel | Der Dosenrost sagt den Kieselsteinen…

Sonntag, 17. Juni 2018, ab 20:30 Uhr im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

Was der Dosenrost den Kieselsteinen so sagt und warum das etwas mit Lendenwirbelsäulen und Hegel zu tun hat – von diesen und weiteren Dingen wird Katherina Braschel am 17. Juni lesen.
Es wird um umgefallene Gitarrentaschen und Spreenelken und Burschenschafter-Abscheu gehen und darum, dass der Bertram den Sauerrahm vergessen hat (insofern sich dieser Text noch zur Fertigstellung überreden lässt).
Kurzprosa und Gedichte, das wird es werden.

Katherina Braschel teilt ihr Leben zwischen künstlerischem Tun und akademischem Herumtun. Dazu beschäftigt sie sich (auch) viel mit Pornografie, weil das nun mal seit Jahren ihr Forschungs- und Interessensgebiet ist. Ja, echt.
Sie ist im Redaktionsteam der Literaturzeitschrift &radieschen, wo sie die Wechsel-Kolumne „Textgeflüster“ schreibt und war lange mit ihrem feministischen Theaterkollektiv HIRA* aktiv. 2014 hatte ihr Experimentalfilm „EBENDA“ Premiere.
Aktuellste Veröffentlichung in der Literaturzeitschrift mosaik.
Gewinnerin des Literaturwettbewerbs „Wir lesen uns die Münder wund“ 2018.
Katherina Braschel schreibt auf Deutsch, Englisch und in österreichischem Dialekt. Manchmal übersetzt sie ihre Texte in Österreichische Gebärdensprache.