LiteraturLetscho

Literaturletscho

 

Veranstalter: Manuel Riemelmoser, Peter.W.
Frequenz: vier Mal pro Jahr
Ort: wechselnd im Raum Salzburg Stadt

Literaturbegeisterte vortreten – teilt eure Lieblingslektüren mit uns!

Bedient euch aus dem reichhaltigen Fundus jahrtausendealter Literaturgeschichte und präsentiert eure/n LieblingsautorIn, eure Lieblingsbücher und -themen anhand selbst ausgewählter und vorbereiteter Texte im Kreis gleichgesinnter Literaturbegeisterter – auf lesende, dialogische, szenische, musikalische Weise… oder anders, ja nach Gusto!

Im Anschluss wollen wir mit den Texten, ihren Themen und PräsentatorInnen ins Gespräch kommen und sehen, was die sonst nur im Privaten gelesenen Werke an Potential für Diskussionen bieten – und welche Fragen euch vielleicht schon lange unter den Nägeln brennen…

Wer Lust hat, sich selbst auf der Bühne zu erproben, mit den Anwesenden über Lieblings- (oder auch andere) Texte zu diskutieren oder diese einfach nur zu Gehör bringen möchte, wende sich bitte an uns – bei allem Weiteren greifen wir euch gerne unter die Arme!

Anmeldung, Fragen usw. bitte an Manuel unter: bureaudugrandmot@outlook.com


Gefördert von:

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Rückblick:

2013

Die erste Ausgabe fand im Dezember 2013 im Markussaal statt und erfreute sich regen Zuspruchs, sowohl von Auftritts­willigen – es konnte schließlich von den Veranstaltern und Mitwirkenden ein ausführliches und abwechslungsreiches Programm gestaltet werden (siehe unten) – wie auch des Publikums:

  • Gabor Schuster präsentierte einen neuromantischen Prosatext des polnischen Autors Stanislaw Przybyszewski aus dem auslaufenden 19. Jahrhundert
  • Manuel Riemelmoser präsentierte eine Textauswahl des Autors Ogi Georgiev (veröffentlicht u.a. in der Salzburger Straßenzeitung Apropos)
  • Lucas Riegler hatte erst am Nachmittag von der Lesung erfahren und erprobte sich erstmals auf einer Bühne – mit einer Collage aus Songtexten
  • Felicitas Biller präsentierte das Schaffen des Comiczeichners und Autors Walter Moers anhand der Comic-Geschichte Der Fönig
  • Michael Reitsammer las Märchen von Hans Christian Andersen
  • Marko Dinic präsentiert eine Gedichtcollage zur Motivik des Meeres, mit Texten von Pablo Neruda, Blixa Bargeld und Lautréamont
  • Stefan Ebner beschloss den Abend mit einer eigenständigen Vertonung eines Textes des Allround-Künstlers Peter.W.

2014

16. Juni

Die zweite Ausgabe des LiteraturLetscho fand im 1.Stock des Das Kino statt. In der heimeligen Atmosphäre entsteht der Kontakt zwischen den KünstlerInnen und dem Publikum bzw. auch nachfolgende Gespräche einfach und zwanglos.

  • Felicitas Biller und Peter Wetzelsberger setzten einen Sketch des erst vor wenigen Jahren verstorbenen deutschen Humoristen Loriot neu in Szene
  • Lisa-Viktoria Niederberger präsentierte den Satiriker und Schriftsteller Ephraim Kishon und las die Kurzgeschichte Auf dem Supermarkt
  • Barbara Keller las ihre Lieblings-Katzengeschichte: Tobermory von Hector Hugh Munro
  • Robert Oberascher präsentierte das Schaffen des zeitgenössischen Schriftstellers Ernst Wilhelm Heine und las aus dessen Kille-Kille-Geschichten
  • Katharina Kapsamer inszenierte unter Mithilfe von Manuel Riemelmoser eine performative Installation zu einem Impuls des Künstlers Robert Filliou
  • Marko Dinic erstellte und präsentierte eine Textcollage des Schriftstellers H.C.Artmann
  • Peter Wetzelsberger las aus einer Textsammlung des Schriftstellers Kurt Vonnegut
  • Den Abend beschlossen Felicitas Biller, Peter Wetzelsberger und Marko Dinic mit einem Sketch der legendären Monthy Python.

21. Oktober

Das LiteraturLetscho findet nun schon zum zweiten Mal im Das Kino statt, der kleine Raum eignet sich für die persönliche und diskursive Atmosphäre der Veranstaltung besser als der Markussaal (dort müssten, wie bei der ersten Ausgabe, einige temporäre Einbauten vorgenommen werden). Eventuell kehren wir nach der anstehenden Adaptierung des Saals im Jahr 2015 dorthin zurück.

Zur heutigen Veranstaltung konnten wir etwa 30 Besucherinnen und Besucher begrüßen, die Beiträge entstanden wie immer in Eigenregie, gelegentlich unter tatkräftiger Mithilfe der beiden Veranstalter. Im Anschluss an die Präsentationen wurde gemeinsam gegessen (Dal mit Reis) und über die Texte diskutiert.

  • Marlen Mairhofer und Andreas Neuhauser präsentierten, dialogisch gelesen, das Kinderbuch Mamma Muh lernt Rad fahren von Jujja Wieslander
  • Josef Kirchner inszenierte kurze Dramolette von Antonio Fian, bekannt aus der Tageszeitung Der Standard
  • Peter Wetzelsberger las und kommentierte Texte der Satiriker Dirk Stermann und Christoph Grissemann aus deren Frühzeit bei FM4
  • Felicitas Biller las Gedichte und Satiren von Kurt Tucholsky
  • Manuel Riemelmoser präsentierte den Band Was heißt philosophieren? von Josef Pieper

11. Dezember

Das letzte LiteraturLetscho des Jahres fand erneut im Das Kino, 1. Stock statt. Die Tradition des gemeinsamen Essens haben wir auch weitergeführt, diesmal gab es Gemüseeintopf. Etwa 40 Besucherinnen und Besucher kamen und erlebten einen vielfältigen, kleinteiligen Abend mit musikalischem Schwerpunkt – der sich aus den jeweils eigenständig erarbeiteten Beiträgen zufällig ergab:

  • Stefan Findeisl stellte Biographie und Werk des Schriftstellers Günter Eich anhand Auszügen aus verschiedenen Schaffensperioden, kurzen Anekdoten und einzelner Songs auf Langspielplatte vor
  • Judith Breitwieser las, zum Advent passend, den Text Martins Adventkalender von der jungen Salzburger Autorin Maria Köchler
  • Sarah Oswald las aus Drachenzeit, einem Text von Luisa Francia
  • Robert Presslaber präsentierte Wiener Lieder von Gerhard Bronner (berühmt durch die Interpretationen von Helmut Qualtinger) in Neubearbeitung, mit musikalischer Unterstützung von Max Hammer (E-Gittare) und Andreas Rennert (zweite Stimme)
  • Lisa-Viktoria Niederberger brachte das berüchtigte Adventgedicht von Loriot auf die Bühne
  • Umrahmt wurde der Abend von Maria Eppensteiner und Mark Ulrich mit stimmigen Stücken und atmosphärischen Improvisationen auf Geige und Caisa, denen eine baldige Album-Veröffentlichung folgen sollte