Meilensteine


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DADA : C

Ein transdisziplinärer Abend zum 100sten Geburtstag von DADA, in Kooperation mit dem Verein disposed. Am Freitag, den 5. Februar 2016 im Kvartier.

Unter anderem mit Beiträgen von Peter Wetzelsberger, Anna Stockinger, Jan Schuster, Markus Premm, Jopa Jotakin, Katharina Kapsamer, Felicitas Biller, Margherita NadiniFlorian FriedrichCassandra RümlingtheGurkenkaisersono Werksgalerie.

Am 5. Februar 1916 wurde in Zürich das berühmte Cabaret Voltaire eröffnet. Dies gilt als der Tag an dem der Dadaismus seinen Anfang nahm, der im Laufe des 20. Jahrhunderts großen Einfluss auf das moderne Kunstverständnis und das Erleben von Kunst prägte. 100 Jahre später findet in Salzburg ein Abend im Gedenken an die vielen KünstlerInnen und ihrer Werke statt, ergänzt um zeitgenössische Formen die von DADA inspiriert und weitergedacht wurden. Neben dokumentarischen Beiträgen gab es Textbeiträge, Performances, Aktionen, Interventionen, ein Theaterstück, Musik, Video und Visual art.


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Scherzal – ein Randstück

Transdisziplinäres Figuren-Mensch-Theater. Gezeigt im Rahmen der Kunstschleuder am Samstag, den 13. Juni 2015 im Künstlerhaus Salzburg.

Brote einer Bäckerei fühlen sich bedroht von Plüschtieren, aber die Bedrohung verliert sich. Die Plüschtiere kämpfen und reden, doch nichts weiter geschieht. Dann werden Plüschtiere Menschen und schließlich finden sich Menschen in einer Wohnkommune. Manchmal äußert eine Marktschreierin etwas.

Schauspiel: Sophie Adelt, Felicitas Biller, Stefan B. Findeisl, Sepp Kocher, Sabaha Sinanović, Theresa Stix, Anna Stockinger, Peter Wetzelsberger
Puppenspiel: Sophie Adelt, Sepp Kocher, Sabaha Sinanović, Theresa Stix
Regie: Patricia Lang
Bühnenbild / -gestaltung: Eric Droin, Sarah Pertermann
Dramaturgie_Skript: Felicitas Biller, Anna Stockinger, u.a.
Musik: Bär (Wir Getier)

Über das Stück
Die Textgrundlage „Aurosee. Wirrfahrten welcher Werte.“ von Patricia Lang bietet dem Kollektiv einen Ausgangspunkt künstlerischer Umsetzung. Seit Februar 2015 arbeiten die genannten Personen an der Uraufführung des Stückes „Scherzal – ein Randstück“, das speziell für die Kunstschleuder in seiner Form entsteht. „Scherzal – ein Randstück“ ist eine Art Gesellschaftskritik, die Werte in einen Raum stellt, hinterfragt, überzeichnet, den Zuschauer_innen Fläche an Absurdität bietet und sich dabei selbst verliert.

Quelle und Foto: Kunstschleuder


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BUREAU ≠ POETRO

Das Kunstkollektiv Bureau du Grand Mot feiert seinen zweiten, die  Literaturplattform Poetro ihren 10. Geburtstag. Präsentiert werden wechselseitig „verwurstete“ Texte als Lesung, Film, Lautmalerei, Klangkunst und Performance. Und das ist nur der Auftakt für die „Party des Jahres“, stattgefunden am 19. Dezember 2014 im Salzburger Künstlerhaus… 

Lineup:

Bureau du Poetro :: Réjà-vu
Transmediale Leseperformance mit Textremixes

Andrea Gunnlaugsdóttir (ISL)
„A rock can look like almost anything“ Performance

Yugsamas-movement-collective (FIN / ESP / ISR / CH / DE / FRA / NL / IT)
„o.T.“

Conny Maschner // Alexander L. Bauer (DE)
„Als ich im Garten das Geräusch deiner Tritte hörte.“
Thomas Bernhard Institut in Kooperation mit der Abteilung Komposition des Mozarteums

Circle A (AT/DE)
Making Poetro a threat again – Radical Eurodance

Marco Döttlinger // Philipp Lamprecht (AT / IT)
„infinite loop“ – neue Fassung

DJ Angelove (BGR)
Moff & Tarkin / Sirkus (ISL)
Swarm Behavior / Sirkus (AT)
dj odd / Klub Sir3ne (AT)

Photo: Literaturplattform | Josef Hofer


1466133_10203504248508922_1330013855493612822_nberlin.HANUSCHPLATZ

Das Bureau du Grand Mot als Kurator und Support des Berliner Lyrikkollektivs G13 und ihrer Inszenierung „das war absicht“ (Österreich-Premiere). Gezeigt im Rahmen des 7. Literaturfest Salzburg am Freitag, den 23. Mai 2014 in den Kavernen 1595.

Mit Felicitas Biller, Marko Dinić, Sarah Eder, Stefan B. Findeisl, Marlen Mairhofer, Andreas Neuhauser, Sarah Oswald, Werner Schlor und Peter Wetzelsberger.
Regie: Felicitas Biller & Marko Dinić.
Ton: Peter Wetzelsberger.
Video: Sarah Oswald.

Wer oder was ist das Bureau du Grand Mot? Die Summe seiner Teile oder deren kleinster gemeinsamer Nenner? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat sich das 2012 gegründete Salzburger Kunstkollektiv einmal mehr auf die Identitätsblutwiese begeben. Im Rahmen mehrerer Workshops wurde in der Gruppe Material erarbeitet, um Einzelbeiträge ergänzt und im Experiment mit individuellen Perspektiven ein kreatives Spannungsfeld erzeugt. Das Ergebnis ist eine transmediale Performance, die wieder Raum für frischen Diskurs schafft.

Quelle und Foto: Literaturfest Salzburg | Erika Mayer


Attempt2Attempt #2 : unison : feld

Gezeigt im Rahmen des hoergeREDE / Elevate Festivals am Samstag, den 26. Oktober 2013 im großen Minoritensaal Graz.

Text und Konzept: Marko Dinić (SR). Musik: Wolfwetz (AT). Tanz: Eyal Bromberg (IL) & Andrea Gunnlaugsdóttir (IS).

Der junge serbische Dichter Marko Dinic präsentiert ein multimediales Text.Ton.Stück, das gemeinsam mit den beiden SEAD-TänzerInnen Andrea Julia Gunnlaugsdottir und Eyal Bromberg künstlerische Kongruenzen unterschiedlicher Formen erforscht. Gemeinsam mit den elektroakustischen Klangflächen des in Glitch-Kreisen hoch geschätzten Experimental-Musikers wolfwetz eröffnen sie ein Feld, das räumlich körperliche, textuelle und akustische Strukturen verwebt. Ihr Festivalbeitrag „attempt #2 : unison : feld“ basiert auf einem Text von Marko Dinic, der sich sowohl inhaltlich als auch formal mit Machtstrukturen auseinandersetzt. Field Recordings, Collage und Cut-Up-Techniken, Gleichklang, Dissonanz und die unmittelbare Präsenz des Körperlichen sind die Basis für das konzeptuelle Feld, auf dem sich die TänzerInnen bewegen. Aufgenommene Wirklichkeitssplitter aus industriellen oder hegemonialen Räumen, in einzelne Laute aufgebrochene Sprachfragmente und Klänge aus dem Open-Source Fundus bilden den akustischen Ausgangspunkt für den Klangteppich, der als Ton mit Text und Tanz immer wieder ausgerollt, zerstückelt, versteckt und wieder hervorgerollt wird.

Quelle und Foto: hoergeREDE

Cover als PDF


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Performative Präsentation der ersten Anthologie des Kunstkollektivs Bureau du Grand Mot, aufgeführt am Mittwoch, den 16. Oktober 2013 im Künstlerhaus Salzburg.

Mit Felicitas Biller, Marko Dinić, Sarah Eder, Stefan B. Findeisl, Patricia Lang, Marlen Mairhofer, Andreas Neuhauser, Sarah Oswald, Manuel Riemelmoser, Werner Schlor und Peter Wetzelsberger. Regie: Felicitas Biller.

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gehschlechtstheaterGeh, schlechts Theater

Gezeigt im Rahmen der Kunstschleuder am Samstag, den 8. Juni 2013 im Künstlerhaus Salzburg.

Schauspiel: Felicitas Biller, Marko Dinić, Manuel Riemelmoser, Theresa Stix, Zhuo Wang, Eva Weingärtler. Regie: Patricia Lang.
Text: „Geh, schlechts Theater“ / Patricia Lang.
Musik: Wolfwetz.

Bureau du Grand Mot
ist ein offenes Kunstkollektiv, das mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmitteln arbeitet – in diesem Fall tritt es mit einem Theaterprojekt an die Öffentlichkeit. Die Projektgruppe arbeitet seit Dezember 2012 gemeinsam an der Planung, an den Ideen des Textes und an einer Umsetzung.

Zum Stück:
Das Skript „Geh, schlechts Theater“, das der Inszenierung als Ausgangsmaterial dient, entstand im Laufe des Jahres 2011/12. Der verschwimmende thematische Faden: Eine Besprechung geschlechtlicher Orientierungsmöglichkeiten – als Collage von Momentbeschreibungen, Gedankengängen und Sinneseindrücken. Durch Brüche im Denken, Sprechen, Handeln der Figuren werden Räume eines neuen Sprach- und Selbstverständnisses eröffnet; die ZuhörerInnen inspiriert, den neuen Möglichkeiten zu folgen. Die sechs Charaktere der Figuren sind dabei fast beliebig austauschbar.

Die Dialoge gipfeln in lyrisch verdichtete Formen und bieten dabei gleichzeitig Raum für jede nötige Interpretation, Rhythmisierung, oder Akzentuierung.

Für die Kunstschleuder wurden einzelne Szenen des Stücks ausgewählt.

Diese Inszenierung folgt keinem spezifischen Genre, sondern bewegt sich zwischen Lesung, Improtheater und Performance.

Quelle und Foto: Kunstschleuder


Attempt1Attempt #…

Aufgeführt im Rahmen der John Cage-Ausstellung und der Langen Nacht der Museen am 6. & 7. Oktober 2012 im Museum der Moderne, Salzburg.

Konzept und Idee: Marko Dinić.
Tanz und Choreographie: Josipa Stulic, Mia Zalukar, Rafaela Sahyoun, Linda Martikainen.
Musik: Wolfwetz.
Sprecherin: Jess Türk

Foto: Robert Herbe